Alpenverein Burghausen

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Seerosenzucht Fridolfing

Was wird aus dieser Raupe?

Die Seniorengruppe „Montagswanderer“ der DAV-Sektion Burghausen, die wie der Name sagt, nur Montags, außer an Feiertagen bei jedem Wetter wandert, traf sich wie „immer“, um 12:30 Uhr am Parkplatz Spielgebirge, um von dort mit Auto`s (Mitfahrgemeinschaft) ein Ziel im Umkreis von ca. 30km anzufahren, dort zu parken und eine Wanderung von etwa 2 Stunden (8-10 km) zu unternehmen.

Am 1.August wollte die Wanderführerin Roswitha Tanfeld mit ihrer Gruppe wieder einmal über den „Tellerrand des LK-AÖ“ schauen und sie fuhren nach FRIEDOLFING.

 

Ehrlich: meist rauscht man an der von der B20 schön zu sehenden Kirche mit ihrem Kirchturm in italienischem Stil vorbei – schade – es gibt allerhand zu sehen, außer der großen Kirche mit dem hohen „Campanile“. Die Becken der „Seerosenzucht“ z.B., die Sicht auf die Nachbarn von Riedersbach mit ihrem Dampfkraftwerk, weiter den „Goasberg“ und die uns bekannte Bergkette vom Untersberg über den Hochfelln, Watzmann, Staufen, bis zur Kampenwand…..

Am Ortsende von Friedolfing präsentiert ein Holzschnitzer in seinem Garten das momentane Werk seines Schaffens in Lebensgröße: den Indianerhäuptling „Bluatigs Hacki“ , von dem die uns als Gäste begleitenden 3 Enkelkinder, die gerade Ferien haben, sehr beeindruckt wurden.

 

Der Weg führt an den vielfältigen Seerosenarten vorbei und außer Mücken gibt es allerlei „Getier“ zu sehen: Libellen, Kibitze, Schmetterlinge….und Christian, ein Enkel von Mitwanderer-Paar Rachl, entdeckt direkt auf dem Wanderweg eine farbenprächtige Raupe. Was wird aus der? fragt Christian. Das muss ein „Pfauenauge“ werden, war die allgemeine Meinung. Ob das stimmt? Leider findet sich kein „Experte“, der sich da was zutraut.

Wir queren den Platz des Golfclubs „Anthal“, kommen an eindrucksvollen Bauernhöfen bei Gewitterstimmung vorbei und erblicken weit unten im Tal die Turmuhr des „Campanile da Friedolfing“, die 14:30 Uhr anzeigt.

Wichtig nach über 2 Std. Wanderung ist eine „Oase“, ein Einkehrplatz, wo es eine Brotzeit und Kaffee und Kuchen gibt. In Friedolfing ist man da „am Nasch-markt“ absolut richtig!

Ein absoluter Glückstag, zwar etwas schwül aber nicht zu sonnig, gewittrig aber es kam nichts. Ein schattiger Kastaniengarten am „Naschmarkt“, ein Geburts-tagsachterl vom Wanderfreund Hellmuth Frey und so ein Zufall, kam doch ein in Burghausen sehr bekannter und angesehener Mann in den „Garten Eden“ und weil er sich so freute, 30 Burghauser aus dem Alpenverein zu treffen, spendierte Anton Steinberger auch noch ein gutes „Weinderl“, von dem natürlich nur die „ohne Auto“ besonders erfreut waren.

Und wieder ging ein schöner Tag zu Ende, denn erst daheim kam der Regen……

Unser nächstes Ziel ist TETTENHAUSEN zwischen dem Tachinger-Waginger See, wie immer: am Montag, Parkplatz „Spielgebirge“ um 12.30 Uhr Abfahrt bei jedem Wetter, außer Feiertags…

R.Tanfeld