Alpenverein Burghausen

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Osp

Jungmannschaftsfahrt nach Osp   28.10- 01.11.2016

Durchorganisiert und angeführt von Thomas März und unserer fürsorglichen, wenn auch kinderfressenden, Jugendreferentin Barbara Zellner, konnten wir (Tina, Janina, Simon, Sönke, Tim und Robert) am Freitag 18.10. nachmittags nach Osp (Slowenien) aufbrechen. Hauptziel der Reise war es, daheim Duschwasser zu sparen und sich weh zu tun. Nach der gemütlichen Anreise im DAV Bus werden zum Entsetzen der anderen Campingplatzbewohner um ca. 24 Uhr in bester Laune die Zelte und Lager aufgeschlagen.

Tag 1: Misja Pec

Die eindrucksvollen Wände um´s Dorf Osp erweisen sich als sehr vielseitig und sind von schönem, griffigen Fels. Sowohl für unsere starken Hallenkletterer sind Routen vorhanden, als auch für... mich.

 

Tag 2: Babna

Steile, geile und hohe Südwände mit einem langen Riss/ Kamin, aus denen wir Mittags herausgebrutzelt werden. Auf´m Campingplatz gibt´s auch Gaudi mit der Slackline und Badewetter (Wir haben aber keinen See). Am Abend wollen wir eine Münchner Kletterergruppe includieren, was aber nicht funktioniert, weil wir viel weniger sind.

 

Tag 3: Misja Pec/ Babna

Jetzt geht´s ans andere Ende vom U-förmigen Mäusefels, der bis Mittag im Schatten liegt. Wir versuchen uns am Vorsteigen verschiedenster Routen wie Gurkensalat. Thomas und Tina sonnen sich derweilen in höheren Wänden in der Mehrseillängenroute Neptoir. Da unsere vier Kilo Nudelvorrat (Fusilli) schon verbraucht sind und wir Angst vor´m verhungern haben, dringen die weiblichen Mitglieder unserer Gruppe nachmittags, über die Tiefgarge, in einen Triester Supermarkt ein, wo sie Kartoffeln finden. Diese werden Abends begeistert mit Quark ohne Quark verschlungen (Quark haben sie nicht gefunden).

Tag 4: CRRRni kal

Nach Ankunft von Verstärkung aus München am Montag, brechen wir am vierten Tag morgens verängstigt unser Lager ab und suchen das Weite. Da wir dieses nicht finden können, bleiben wir einige Wegminuten weiter bei Crni kal, um an abgenutzten Felsen zu klettern. Gegen Nachmittag sind die besten Routen erklommen und der Urlaub geht auf ein schönes Ende zu. Der Umgang in der Gruppe war, bis auf die üblichen Zickereien zwischen Sönke und Janina, sehr harmonisch. Nach unbeschreiblich guten Pizzen in Ljubliana (z.B. mit absolut unveganer, in Käse schwimmender Hühnerbrust) und der Heimreise, löste sich die glückliche Gruppe wieder auf, um halbtot ins Bett zu fallen.